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Sozialer Dienst
Im Sinne der Betreuung macht es sich das Seniorenzentrum St. Josef zur Aufgabe, den Heimbewohnern ein neues Zuhause zu bieten.
Dazu gehört:
- Hilfestellung zu geben, alters- und gesundheitsbezogene Defizite auszugleichen,
- Betroffene zu aktivieren, Fähigkeiten der Bewohner und Bewohnerinnen zu erhalten
- Förderung und Stabilisierung der vorhandenen geistigen, motorischen und sozialen Ressourcen der Bewohner und Bewohnerinnen
- Selbstständigkeit und Kontinuität der Bewohner und Bewohnerinnen durch gezielte Angebote in der Beschäftigungstherapie zu fördern
- Religiösen und persönlichen Bedürfnissen der Bewohner und Bewohnerinnen Rechnung zu tragen und zu helfen, sie zu verwirklichen
Darum bietet der Soziale Dienst im Seniorenzentrum St. Josef allen Bewohnerinnen und Bewohnern ein umfangreiches Beschäftigungsprogramm und Betreuung für einzelne Personen an.
So wird von Montags bis Freitags für interessierte Bewohner jeden Morgen die Zeitungs- und Gesprächsrunde angeboten. Dort wird das Tagesgeschehen aus der regionalen Zeitung vorgelesen und über Geschehnisse in Politik, Sport, Kultur und Region diskutiert.
Zweimal die Woche, am Montag und am Freitag wird anschließend mit unterschiedlichen Methoden und Materialien das Gedächtnis trainiert.
Montags wird ein Thema besprochen, das aus der Biographie der Bewohnerinnen und Bewohner stammt, mit dem das Langzeitgedächtnis angeregt und über Vergleiche und Beziehung zur Jetztzeit auch das Kurzzeitgedächtnis aktiviert wird.
Freitags wird spielerisch anhand von Liedern, Wortsuchspielen, Wissensfragen und Bewegungsspielen die Gedächtnisleistung der Bewohner gefördert, um vorhandene Ressourcen zu erhalten und wenn möglich neu zu wecken.
Jeden Montag sitzen viele unserer Damen und Herren zusammen, um gemeinsam Bingo zu spielen.
Wir backen regelmäßig Kuchen. Eine kleine Gruppe interessierter Bewohner bereitet den Kuchen in ausreichender Menge für das ganze Haus vor, der dann in der hauseigenen Küche gebacken wird. Selbstverständlich trifft sich die Backgruppe am nächsten Tag noch einmal, um gemeinsam den selbstgebackenen Kuchen zu genießen, der aber auch allen Bewohnerinnen und Bewohnern angeboten wird.
Ebenfalls werden regelmäßig Waffeln gebacken und mit Zucker, Sahne und oft auch heißen Kirschen gereicht.
Jeden Dienstag treffen sich die Bewohnerinnen und Bewohner zur "Gymnastik auf dem Stuhl".
Mit Hilfe von Anspannungs- und Entspannungsübungen, die den Fähigkeiten der Bewohner angemessen sind und mit Hilfe von rhythmischen Bewegungen zu Musik werden Mobilisation, Koordination, Kräftigung der Muskulatur gefördert.
Donnerstags Nachmittag reicht oft die große Caféteria nicht aus, all die Menschen, Bewohner, Mieter und Angehörige, zu fassen, die sich zum "Singen in der Caféteria" versammeln - eine Stunde mit alten Schlagern und bekannten Volksmusik- und Fahrtenliedern begleitet von der Gitarre. Keine andere Veranstaltung in der Woche lockt mehr Bewohner und Bewohnerinnen zusammen als diese, als die Aussicht gemeinsam singen zu können.
In unserem Haus wird auf die christliche Atmosphäre sehr viel Wert gelegt.
Wöchentlich, jeden Donnerstag-morgen findet ein katholischer Gottesdienst statt. Meistens liest ein Priester der Gemeinde die Heilige Messe oder ein Diakon kommt und feiert mit den Bewohnern und Bewohnerinnen einen Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Dienstag und Samstag laden zwei Damen, die sich um die hauseigene Kapelle kümmern morgens zur Gebetsstunde ein. Bewohner, die nicht selbst zu den Gottesdiensten kommen können, werden auch abgeholt.
Freitagmorgens findet in der Kapelle Anbetung und Rosenkranzgebet statt.
Einmal im Monat kommt der Pfarrer der evangelischen Gemeinde ins Haus und feiert einen evangelischen Gottesdienst.
An den Wochenenden finden unterschiedliche Angebote statt. Es werden Filme oder Diashows gezeigt, es wird vorgelesen, Geschichten aus der Lebenserfahrung der alten Menschen, Geschichten, die so ähnlich erlebt haben oder hätten erleben können. Manchmal wir der alte Plattenspieler hervorgeholt und Musik von der Schallplatte gespielt. Das Knacken und Kratzen in den alten Liedern weckt die Erinnerung an die schönen Zeiten der Vergangenheit.
Oft kommen auch Chöre und Musiker ins Haus, die für eine Stunde die Caféteria in einen Konzertsaal verwandeln.
Große Feste, Gala-Abende mit Mehr-Gänge-Menüs, besonderer Gestaltung und festlicher Atmosphäre, einen Tag der offenen Tür, ein Sommerfest, Grillnachmittage, eine besonders gestaltete Adventszeit und viele andere Höhepunkte gestalten den Jahresablauf und lassen keine Langeweile aufkommen.
An vielen Veranstaltungen, die im Umkreis des Seniorenzentrums stattfinden, nehmen wir teil. So besuchen wir regelmäßig Konzerte der Windecker Blaskapellen, gehen zum Frühschoppen auf der Dattenfelder Kirmes, wir fahren zur Generalprobe der Theatergruppe Windeck, wir besuchen das Ranchfest des Indianer und Westernclubs "Sieben Ratsfeuer" in Stromberg, mit denen uns eine besondere Freundschaft verbindet und vieles andere mehr.
Mit Hilfe von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Praktikanten besuchen die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes die bettlägerigen bzw. nicht-mobilen Bewohner und die, die lieber nicht die großen Veranstaltungen besuchen möchten und führt Einzelgespräche singt oder spielt mit ihnen und zweigt so, dass auch sie zur großen Bewohner- und Mitarbeiterfamilie gehören.
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