Nach 40 Jahren im Seniorenzentrum Sankt Josef geht Rosemarie Hombach in den Ruhestand.

19.05.2017

Als Rosemarie Hombach, die im Dattenfelder Seniorenzentrum nur Schwester Rosi gerufen wird, vor vierzig Jahren ihre Ausbildung zur Schwesternhelferin im Haus begann, waren es noch die Nonnen, die sich hier um die alten Menschen kümmerten. „Damals gab es noch keinen Aufzug und keinen Neubau", erinnert sie sich, „da mussten wir noch richtig buckeln."

Die Tränen sitzen Rosi Hombach in diesen Tagen locker. „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge", erzählt sie und wischt sich schnell einmal über die Wange. Im kleinen Kreis hat sie ihren Abschied bereits mit ihrem Team gefeiert. Mit einem Blumenstrauß bedankten sich Hausleiter Thorsten Haas und Reimund Becker von der Mitarbeitervertretung für den treuen und Jahrzehnte langen Einsatz bei der geschätzten Kollegin. „Es hat auch mit ihr zu tun, dass ich in der Altenpflege arbeite", verriet Haas. Er machte 1998 seinen Zivildienst in der Einrichtung und es gefiel ihm so gut, dass er in dem Berufsfeld blieb. „Frau Hombach ist ein gutes Beispiel dafür, dass man auch lange in der Pflege arbeiten kann. Vierzig Jahre in einem Haus werden in Zukunft nur wenige noch vorweisen können."

„Es ist schwer nach so vielen Jahren zu gehen. Ich habe viele Menschen kommen und gehen sehen, und wir sind zusammen durch dick und dünn gegangen." Was die Hausbewohner und Kollegen an der Schwester schätzen, berichtet Reimund Becker. „Sie lieben Rosis Freundlichkeit und die ganz persönliche Pflege. Auch Angehörige haben schon gesagt, dass sie sie vermissen werden."

Auf die bevorstehende Zeit freut sich die Rentnerin aber auch, denn ihr Partner geht auch in diesem Jahr in den Ruhestand. Gemeinsam wollen sie Haus, Garten, den Hund, die Katzen und die Rehe genießen, die zutraulich bis ans Haus kommen und von dem Paar gefüttert werden. Und nach einer Pause möchte Rosi Hombach auch wieder nach Sankt Josef kommen, dann aber als Besucherin.

     Artikel: Sylvia Schmidt

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